Weizendunst, auch als "griffiges Mehl" oder "doppelgriffiges Mehl" bekannt, ist ein Zwischenprodukt der Weizenvermahlung, dessen Körnung zwischen feinem Mehl und grobem Grieß liegt. Aufgrund seiner hohen Wasseraufnahme eignet er sich hervorragend für die Herstellung von Spätzle, Strudelteigen, Nudelteigen und Kloßteig, da er den Teig fester macht und Flüssigkeit besser bindet. Weitere Verwendungszwecke sind das Binden von Soßen, das Panieren und die Verwendung in bestimmten Gebäcken.
| Brennwert | 1444 kJ/ 341 kcal |
| Fett | 1,1 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0,2 g |
| Kohlenhydrate | 70,8 g |
| davon Zucker | 0,4 g |
| Ballaststoffe | 4,1 g |
| Eiweiß | 9,8 g |
| Salz | 0,05 g |
Dunst (auch: Dunstmehl oder Feingrieß) ist wie Grieß und Mehl ein Mahlprodukt, das bei der Vermahlung von Getreide entsteht. Der Dunst ist feiner als Grieß, aber nicht so fein wie Mehl. Die Partikelgröße von Dunst reicht von 150 bis 300 µm Durchmesser. Dunst ist weitgehend frei von Schalen- und Keimlingsanteilen.[1]
Dunst spielt in der Küche nur eine geringe Rolle, wird aber zur Strudel- und Spätzleherstellung verwendet, um die Teigwaren kerniger zu bekommen.
Die Bezeichnung „griffiges Mehl“ wird – im Gegensatz zu „glattem“ oder „schliffigem Mehl“ – für Dunst und für gröbere Mehle verwendet, deren Partikel man zwischen den Fingern fühlen kann. Die Bezeichnung „doppelgriffiges Mehl“ bedeutet immer Dunst.
Anwendungsgebiete im Detail:
- Spätzle:
- Strudel und Nudeln:
- Kloßteig:
- Soßen und Teig:
- Panieren:
Was ist Weizendunst?
- Weizendunst ist ein Mahlprodukt, das zwischen Weizenmehl und Weizengrieß liegt.
- Er ist bekannt für seine "griffige" oder "doppelgriffige" Konsistenz, die ihn von feinem Mehl unterscheidet.
- Diese Eigenschaft macht ihn besonders geeignet für Teige, die eine gute Wasseraufnahme und Festigkeit benötigen.